Liebe Eltern,

- an dieser Stelle wird der Elternbrief aus dem Januar 2008 veröffentlicht -

(1. Absatz vgl. Startseite) 

Um bei all den Veränderungen, die für unser Gymnasium anstehen, die Richtung nicht zu verlieren, brauchtman Orientierungsmarken. Eine solche ist der EVIT-Bericht, der unsAnfang Dezember 2007 erreichte. Die Lehrerkonferenz und dieSchulkonferenz haben ihn bereits zur Kenntnis nehmen können und dieAussprache darüber begonnen. Hier in der Zusammenfassung diewichtigsten Feststellungen:

Der EVIT-Bericht in Kürze:

Nach so mancher Aufregung im Vorfeld kann man feststellen, dass der EVIT-Bericht ein Bild des Gymkro zeichnet, das unserem eigenen in vielen Bereichen entspricht. Wo der Bericht anders akzentuiert oder auf Dinge hinweist, die wir selber noch nicht so gesehen haben, ist dies i.d.R. nachvollziehbar und anregend. Insofern ist der EVIT-Bericht ein willkommener Diskussionsbeitrag von drei externen Fachleuten zum Stand der Arbeit an unserer Schule, nicht mehr und nicht weniger.

Das erfreulichste Ergebnis des EVIT-Berichts ist sicherlich, dass sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern ein hohes Maß an Zufriedenheit mit der Schule existiert, wenngleich es in Einzelfragen recht unterschiedliche Einschätzungen gibt. Die EVIT-Ergebnisse zeigen, dass die insgesamt hohe Zufriedenheit u.a. daraus resultiert, dass durchweg ein guter und erfolgreicher Unterricht stattfindet, dessen Inhalte und Bewertungskriterien vielen Schülerinnen und Schülern schon transparent sind. Sehr positiv bewerte ich auch die Feststellung, dass ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft bei Schülern, Eltern und Lehrern zu beobachten ist und dass Konflikte fast immer gewaltfrei gelöst werden.

Dennoch gibt es mit Blick auf den Unterricht auch Bereiche, in denen Verbesserungen  vorgeschlagen werden: So fordert der EVIT-Bericht vor allem dazu auf, den Schülerinnen und Schülern noch mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung für ihr Lernen zuzutrauen und sie stärker in die Gestaltung des Unterrichts einzubeziehen. Auch die Bewertungs- und Notentransparenz kann noch verbessert werden. Das Förderkonzept, das angesichts der kommenden generellen Einführung von G 8 stärker auf den einzelnen Schüler / die einzelne Schülerin abgestellt ist, sollte weiterentwickelt werden

Als eine große Stärke der Schule bezeichnet der EVIT-Bericht das vielfältige Schulleben, das wesentlich zum Charakter der Schule als Lern- und Lebensort beitrage. Auch das erfreuliche äußere Erscheinungsbild des Schulgebäudes und die gute Einrichtung werden hervorgehoben, ebenso die Einrichtungen der Offenen Ganztagsschule, speziell die Mensa. Gleichwohl wird an vielen Stellen räumliche Enge vermerkt, der Neubau der naturwissenschaftlichen Fachräume wird hier nur teilweise helfen können, aber die Unterrichtssituation in den betroffenen Fächern wird er hoffentlich deutlich verbessern helfen.

Die vordringlichste Empfehlung des EVIT-Berichts besteht darin, die Kommunikationsprozesse an der Schule miteinander zu reflektieren und den Austausch untereinander zu stärken, um die Arbeit der Schule gemeinsam noch besser voranzubringen.

Soviel in aller Kürze. Wer den EVIT-Bericht in vollem Umfang einsehen möchte, kann dies jederzeit im Geschäftszimmer tun, auch die Mitglieder der Schulkonferenz verfügen über Exemplare.

Wichtige Beschlüsse der Schulkonferenz vom 13. Dezember 2007

1) Als erste Ergebnisse aus der Aussprache über den EVIT-Bericht hat die Schulkonferenz beschlossen:
-    Dem Antrag der Lehrerkonferenz, am 28. Januar und am 29. Februar 2008 zwei SCHILF-Tage durchzuführen, um die durch das neue Schulgesetz geforderten Veränderungen (Profiloberstufe, G 8, Kontingentstundentafel, Förderkonzept usw.) vorzubereiten, wird entsprochen. An diesen beiden Tagen ist also für die Schülerinnen und Schüler unterrichtsfrei!
-    Die Schulkonferenz richtet einen „Ausschuss Schulentwicklung“ ein. Er ist ein offener Gesprächskreis, der etwa zweimal pro Halbjahr tagt und in dem Eltern, Schüler und Lehrer neue Themen, die für die Schule insgesamt wichtig sind, in die innerschulische Diskussion einbringen können.
 
2) Bewegliche Ferientage 2009
Beschlossen wurden der 2. Februar (Halbjahreswechsel) sowie der 20. und der 22. Mai (um Himmelfahrt herum).

3) Projektwoche 2008
Die Projektwoche 2008 findet vom 7.-11. Juli statt, und zwar im Klassenverband. Darin integriert wird der Soziale Tag, dessen Organisation die SV übernimmt.

4) Zahl der Klassenarbeiten und Klausuren
Auf Antrag der SV erfolgte hierzu folgende Klarstellung:
Sekundarstufe I: nicht mehr als 2 Klassenarbeiten pro Woche
Sekundarstufe II: 11.Jg.: nicht mehr als 2 Klausuren pro Woche
                             12.+13. Jg.: nicht mehr als 3 Klausuren pro Woche
Tests dürfen generell nicht länger als 20 Minuten dauern.

5) Erlös des Weihnachtsbasars
Der Erlös des Weihnachtsbasars (fast 4000 Euro) geht an einen Kindergarten in Togo.


Rückblick

Wenngleich die Vorweihnachtszeit schon wieder weit zurückzuliegen scheint, möchte ich doch noch einmal kurz an sie erinnern. Denn ich möchte allen Schülern und Lehrern danken, die trotz hoher Belastung durch andere schulische Verpflichtungen wieder ein sehr schönes Weihnachtskonzert mitgestaltet haben. Vor allem geht mein Dank dabei an Frau Simon, Herrn Siewertsen und Herrn Berg. Ein herzliches Dankeschön aber auch all jenen, die den festlichen Rahmen für das Konzert geschaffen haben!

Besonderen Dank verdienen alle, die in diesem Jahr wieder einen so erfolgreichen, schönen Weihnachtsbasar auf die Beine gestellt haben, allen voran die SV, die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, unsere Verbindungslehrerin, Frau Wischtukat, und die zahlreichen helfenden Mütter und Väter! Auch wenn der Basar wegen des schlechten Wetters leider im Schulgebäude stattfinden musste, verbreiteten die vielen liebevollen Basteleien der Klassen, die selbst gebackenen Plätzchen und Kuchen sowie die vielen Aktivitäten doch eine wunderbare vorweihnachtliche Stimmung. Und es ist ein tolles Ergebnis, wenn die Einnahmen von fast 4000 Euro einem Kindergarten für arme Familien in Togo gespendet werden können, den unsere ehemalige Schülerin Hanna Witte im vergangenen Jahr mit aufgebaut hat.

Weihnachtsbasar und Weihnachtskonzert waren wieder Höhepunkte des Schullebens und bei aller Arbeit, die man in ihre Vorbereitung investieren musste, zeigte sich doch auch wieder in der Motivation der mitwirkenden Kinder und Jugendlichen, dass das Ergebnis den Aufwand  lohnte.


Ausblick bis zu den Osterferien

Am 25. Januar gibt es in der 4. Stunde Zeugnisse, danach ist Unterrichtsschluss. Es wird dann noch einige Tage nach dem alten Stundenplan weitergearbeitet, denn das zweite Halbjahr beginnt erst am Freitag, 1. Februar.

In der Unterrichtsverteilung und im Stundenplan wird es zum 2. Halbjahr aus den verschiedensten Gründen wieder einige Änderungen geben, die sich leider nicht vermeiden lassen. Wir versuchen, den Umfang so gut es geht zu begrenzen und ich bitte schon im Voraus um Verständnis, falls die Klasse Ihres Kindes / Ihrer Kinder betroffen sein sollte.

Am 5. Februar veranstaltet die Schule ab 15.30 wieder einen Elternsprechtag, an dem Gelegenheit zur Rücksprache mit den Lehrkräften ist.

Der diesjährige Informationsabend für die Eltern neuer Sextanerinnen und Sextaner findet am Dienstag, 12. Februar, statt. Ab 17.30 Uhr ist die Schule geöffnet und es präsentieren sich verschiedene Fachbereiche. Ab 19.00 Uhr beginnt dann der eigentliche Informationsabend. Wie schon in der Vergangenheit wird es auch wieder einen Tag der „offenen Schule“ geben, an dem Interessierte noch einmal Gelegenheit haben, die Schule anzuschauen und sich in Gesprächen mit der Schulleitung und anwesenden Lehrkräften zu informieren. Dies wird am Samstag, 1.März, von 9.30 – 12 Uhr möglich sein. Der offizielle Anmeldezeitraum für neue Sextanerinnen und Sextaner ist dann vom 3.3.-19.3..

Ab dem 22. Februar finden erstmals Abiturklausuren in den Leistungskursen mit landesweit zentraler Aufgabenstellung statt. Dieses Zentralabitur zieht sich bis weit in den März hinein, so dass alle schriftlichen Abiturarbeiten erst kurz vor den Osterferien geschrieben sein werden.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien möglichst wenig „Zeugnisstress“ und für die nächsten Wochen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Norbert Sieverding, OStD