03. - 08. 09. 07 in Lenggries

Am Montag trafen wir, die UII a, uns um 5. 45 Uhr am Kieler Hauptbahnhof und machten uns auf den Weg nach Lenggries. In Hamburg mussten wir uns beeilen, um unseren Anschlusszug nach Nürnberg nicht zu verpassen. In München stiegen wir noch einmal in die bayrische Oberlandbahn um, die uns nach Lenggries brachte. In der Jugendherberge bekamen wir unsere Zimmerschlüssel, packten die Koffer aus und gingen zum Abendessen. Am Dienstag trafen wir uns um 8 Uhr zum Frühstück. Danach packten wir unsere Sachen fürs Wildwasser-Rafting.

Beim FFI-Haus (Ferien Freizeit Isarwinkel) erklärten uns unsere Guides,Moritz, Maxi und Steffi, zuerst die Regeln und dann bekamen wirNeoprenanzüge und die weitere Ausrüstung. Nachdem wir uns umgezogenhatten, gingen wir zusammen zur Isar. Am Ufer wurde uns noch allesWichtige erklärt, dann wurden wir auf drei Schlauchboote verteilt undschon ging es los.

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Nach einigen Minuten Fahrt kamen wir zur Isarburg,der stärksten Strömung der Isar. Es machte so viel Spaß siehinunterzufahren, dass alle drei Boote mehrmals fuhren. Nach ca.anderthalb Stunden kamen wir durchgefroren in Bad Tölz an. Dort zogenwir uns um und gingen zum Zug. Eine Stunde später kamen wir wieder inder Herberge an. Abends trafen wir uns im Essensraum, um gemeinsam zuspielen. Die Vorbereitungsgruppe stellte uns diverse Spiele zurAuswahl, wie z. B. Ligretto. Die Jungen spielten Poker. Mittwochmorgenmachten wir uns auf den Weg nach München ins Deutsche Museum. Es gabviel zu sehen, die Eisenerz- und Kohlemine, Maschinenbau, Luft-, See-und Raumfahrt, Kernphysik, Astronomie, Pharmazie, Brückenbau,Textilgeschichte und Töpferkunst. Nach drei Stunden verließen wir dasDeutsche Museum wieder. Dann bekamen wir von Frau Balzer Rallyebögenund machten uns auf den Weg, die Fragen zu beantworten. Danach hattenwir noch ca. zwei Stunden Zeit, um ein bisschen zu shoppen. Schließlich rafen wir uns am Stachus, um gemeinsam zum Bus zu gehen, der unswieder in die Jugendherberge brachte.
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 Am Abend trafen wir uns um 20.0 Uhr im Gemeinschaftsraum der Jugendherberge, um einen Filmanzu-sehen. Da es am Donnerstag wieder sehr regnerisch war, gingen wirzum Klettern in die Halle. Dort bekamen wir eine einstündigeEinweisung, in der wir verschiedene Knoten und Sicherungen lernten.Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Doch nach einiger Zeit kamen immermehr Neugierige aus der zweiten Gruppe hinzu und begannen ebenfalls zuklettern. Nach einiger Zeit durften wir auch Schaukeln, Leiterkletternund Speedclimbing machen. Ein paar Stunden später brachten wir dasMaterial zurück und fuhren mit dem Bus in die Herberge.

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Nach demKlettern entschieden wir uns spontan, in der „Isarwelle“ schwimmen zugehen. Sie umfasste neben dem Schwimmbecken ein Außenbecken mitStrudel, von dem aus man die Berge sehen konnte, und einen bei uns sehreliebten Whirlpool. Nach etwa drei Stunden traten wir zu Fuß denRückweg zur Jugendherberge an. Aufgrund des Dauerregens entschieden wiruns am Freitag gegen das Wandern und für die Bavaria Filmstudios inMünchen. Zu An-fang unserer gebuchten Führung fuhren wir erst mal überdas Gelände und kamen dann an einem Gebäude an, in dem uns gezeigtwurde, wie verschiedene Kulissen zustande kommen. Danach sahen wir unseinige Szenenkulissen aus „Traumschiff Surprise“, „Das Boot“, „Dieunendliche Geschichte“ und „Asterix und Obelix“ an. Das Besondere war,dass drei unserer Mitschüler, Stina, Christopher und Sebastian, einigeSzenen aus „Traumschiff Surprise“ nachgespielt haben. Das Ganze wurdegefilmt und uns später gezeigt. Zurück in der Jugendherberge hattenwir den Rest des Abends Freizeit, mussten aber auch schon anfangen,unsere Koffer zu packen und das Zimmer aufzuräumen. Am Samstagmorgenging es nach Hause. Auf der langen Fahrt von München nach Hamburg habendie meisten geschlafen oder Musik gehört. Die, die wach waren, konntensich entweder Horrorgeschichten von Sebastian anhören oder sich aneiner vierstündigen Gameboy-Zockerrunde beteiligen. Angekommen inHamburg mussten wir noch eine einstündige Fahrt in der vollenRegionalbahn ertragen. Letztendlich kamen wir erschöpft gegen 18. 30Uhr in Kiel an, wo uns unsere Eltern glücklich empfingen.

Sophie Hanusch und Isabel Mäkel
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