stumme schreieDie Premiere von "Stumme Schreie - Gefühle im Holocaust" fand am Mittwoch, dem 10. Februar 2016 in Neuengamme statt. Vor etwa 120 Zuschauern, darunter auch der 10. Jahrgang unseres Gymnasiums, wurde das Tanztheaterstück in Zusammenarbeit mit dem Balletttänzer und Regisseur Preslav Mantchev uraufgeführt.

Einen Bericht über diese Aufführung finden Sie auf der Homepage der KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Link hier: http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/nachrichten/news/stumme-schreie-bericht-ueber-eine-tanztheaterauffuehrung-des-gymnasiums-kronshagen/)

In Kiel folgte eine Aufführung am Samstag, dem 13. Februar 2016. "Emotionale Grenzen wurden ausgelotet" - den pdfBericht aus den Kieler Nachrichten können Sie hier nachlesen. Eine weitere Aufführung fand am Montag, dem 15.2., die letzte am Dienstag, dem 16.2.2016. statt. Damit fand das große und erfolgreiche, fächerübergreifende Projekt seinen bisherigen Abschluss.

Gedankt sei an dieser Stelle allen Sponsoren - dem Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein ("Schule trifft Kultur"), der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten, der Allianz-Versicherung, der BBBank Kronshagen, dem Förderverein des Gymnasiums Kronshagen - , dem Schulleiter Dr. Nobert Sieverding und seinem Stellverteter Hajo Dose, Dr. Iris Groschek von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, allen beteiligten Lehrkräften, dem Hausmeister Harry Arp, den Eltern und Besuchern, ... Tim Witzel und Jasper Kühl für Licht und Ton ...

... vor allem gedankt sei aber den Schülerinnen und Schülern, die in dieser Proben- und Aufführungszeit sehr intensiv gearbeitet haben und damit auch den Erfolg dieses Stückes begründen. Gerade sie - die überwiegend erst 15-jährigen - sind in dieser Zeit am Stoff und am Stück gewachsen. Egal, ob Texte geschrieben und gesprochen, Bühnenbilder entworfen und gemalt wurden und ob getanzt oder gespielt wurde - diese Erfahrungen haben unsere Schülerinnen und Schüler reifen lassen.

Ein weiterer Dank gilt den Fachlehrerinnen und Fachlehrern: Katharina Eulitz betreute die Klasse 10 A in Geschichte, Renate Neeland und Gudrun Demut in Religion, Torben Bahnert in Philosophie, Anne Lipkow in Musik und Biologie, Thorsten Hiebner in Kunst und Nikolai Ruffert in Deutsch bei der Texterarbeitung und dem Sprachtraining. Viele Ergebnisse dieser fächerübergreifenden Zusammenarbeit wurden nach thematischen Schwerpunkten auch in einer begleitenden Ausstellung gezeigt.

Ein besonderer Dank sei Preslav Mantchev ausgesprochen, der mit der Projektleiterin und Ideengeberin Anne Lipkow und dem Kunst- und Klassenlehrer Thorsten Hiebner dieses Stück bühnenreif wachsen ließ. Preslav Mantchev wählte Stücke jüdischer Komponisten aus, erzeugte in Tanz- und Theaterchoreografien abstrakte und sehr eindringliche Bilder, fand für jede Schülerin und jeden Schüler eine passende Rolle, um diese unter seiner Regie zu einem geschlossenen Gesamtwerk verschmelzen zu lassen.

Ein intensives Projekt, dass jede(r) der Beteiligten in ihrem/seinem Herzen weiter tragen wird.

Thorsten Hiebner