In Frankreich angekommen wirst Du sicherlich viel mit der jeweiligen Gastfamilie unternehmen. Aber auch die Schule soll nicht zu kurz kommen, darum gehst Du auf das dortig angesiedelte Lyceé und wirst sicherlich schnell Freunde finden.

Rennes ist eine Stadt in der Britagne von Frankreich (mittlerer Westen), die mit knapp über 100.000 Einwohnern den typischen Französischen Charme widerspiegelt. Aber es sind auch andere Städte wie zum Beispiel Brest, Nantes und Le Mans in der Nähe, so dass auch sie besucht werden können, um einen richtigen Eindruck von Frankreich zu bekommen.

Hier finden Sie folgende Informationen über den Rennes-Austausch:

Allgemeine Informationen:

Französische NationalflaggeMiniaturbild Frankreichs geografischer Umriss Ansprechpartner Herr G. Behrens

Lycée in Rennes

  • Partnerschule seit: 1970; Unterrichtssprache: Französisch
  • Schülerzahl: 1.230; Fremdsprachen: Eng, Deu

Fakten über Frankreich

  • Hauptstadt: Paris;
  • Größe: 547.030 km²; Einwohner: 58.978.172 (1999)
  • Lage: 46°N 02°O; Amtssprache: Französisch
  • Weitere Infos: CIA World Factbook

Weitere Fakten

  • Kosten: 300 € + Taschengeld; Nächster Besuch: steht noch nicht fest
  • Voraussetzung: FII bzw. FIII (1 ½ Jahre)

Der Austausch "Kronshagen – Rennes April 2008"

In der Zeit von Sonntag, dem 6. April bis Dienstag, den 15. April reisten 26 Schüler der Klassenstufen 8 bis 11 mit den beiden Lehrkräften Frau Schmidt-Radefeldt und Frau Foudrat nach Rennes in Frankreich (Bretagne).
 
Bretonischer Tanz

Gruppenfoto Mont St. Michel

In der Sporthalle

Nach ca. 14-stündiger Zugfahrt von Kiel über Hamburg, Köln und Paris bis nach Rennes waren wir alle ziemlich müde und erschöpft von der langen Reise. Am Bahnhof in Rennes wurden wir aber dann von unseren Gastfamilien herzlich in Empfang und mit nach Hause genommen.

Am nächsten Tag traf sich die deutsche Gruppe mit den Lehrkräften im Lycée René Descartes, um zunächst einmal über das individuelle Befinden und Probleme zu sprechen. Es wurde darauf hingewiesen, dass man versuchen sollte, sich an die französischen Gastfamilien und deren Sitten zu gewöhnen, aber insgesamt waren alle zufrieden mit ihren Familien. Zum Schulwesen ist zu sagen, dass die Franzosen sich viel länger in der Schule aufhalten als wir (manchmal bis 18 Uhr). In der Mittagspause aßen fast alle in der großen Schulkantine. Auch dauern die Schulstunden 55 Minuten.

Die Woche über unternahmen wir mit unseren französischen Austauschpartnern eine Menge Ausflüge mit vielen Besichtigungen. Zum Beispiel besuchten wir die weltbekannte Abtei Mont St. Michel und lernten viel über die Geschichte dieses Klosters.

Strandsegeln Picknick Fete du Lyce

Anschließend fuhren wir weiter an den Strand, wo wir strandsegelten. Strandsegeln ist ein schneller Sport, wobei Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreicht werden können, natürlich noch nicht von uns „Anfängern“. Bemerkenswert ist, dass wirklich alle unserer Schüler diese neue Sportart ausprobierten.

An einem anderen Tag besichtigten wir einen Markt in Rennes mit viel Auswahl an Essen (verschiedenste Fischsorten, Käsesorten, Gewürze etc.), Kleidung und alltäglichen Dingen.

Desweiteren gab es zwei interschulische Feste, wie zum Beispiel ein bretonisches Fest (Fest-noz) mit typisch bretonischer Musik (Dudelsack...) und Tanz. Für die Franzosen war es eine Selbstverständlichkeit mitzutanzen, so dass auch alle Deutschen mittanzten. Am Freitag fand ein Verkleidungsfest zum Ferienbeginn der Franzosen statt, zu dem auch wir herzlich eingeladen waren. Das beste Kostüm wurde prämiert.

Wir haben auch Ausflüge ohne unsere Austauschpartner unternommen. So wurde eine Rallye durch Rennes unternommen, um die Stadt, die etwas größer als Kiel ist, ein wenig kennen zu lernen. Außerdem haben wir uns ein Museum von Rennes (Musée de Bretagne) angeschaut, wo wir von einer Führung zusätzlich viel über Kultur und Geschichte der Stadt und der Region erfuhren.

Im Rathaus von Rennes Fete du Lyce 2 In Paris (2)

Am Wochenende hatten wir Freizeit und konnten mit unseren Austauschpartnern unserer eigenes Programm gestalten. Zusammen mit allen Schülern gingen wir Bowlen und abends in eine Crêperie, wo wir uns die süßen Köstlichkeiten der französischen Küche gut schmecken ließen.

Einziger Kritikpunkt an diesem Austausch war die Teilnahme am Unterricht. Aus organisatorischen Gründen konnten wir nur an wenigen Unterrichtsstunden in verschiedenen Klassen teilnehmen.

Als unsere Zeit in Rennes zu Ende ging und wir uns von unseren Gastfamilien verabschiedet hatten, fuhren wir mit dem Zug zunächst nach Paris, wo wir 9 Stunden Aufenthalt hatten. Diese Zeit nutzten wir aus, um Paris im „Schnelldurchlauf“ zu erkunden. Danach ging es mit dem Zug über Nacht heimwärts.

Diese 11 Tage in Frankreich haben uns Schülern vom Gymnasium Kronshagen sehr viel, vor allem sprachlich, gebracht. Man lernte nicht nur die Schule und das Schulsystem kennen, sondern auch einige Sitten und Bräuche der französischen Gesellschaft. Wir haben viel gesehen und viel erlebt und können am Ende zusammenfassend sagen, dass uns allen der Austausch viel Spaß gebracht hat und wir uns auf die Ankunft der Franzosen in Kronshagen freuen.

Tobias Plöger

Die französischen Austauschschüler in Kronshagen

Nach unserem Aufenthalt im französischen Rennes im April 2008, freuten wir Deutschen uns selbstverständlich auch auf den Besuch unserer Austauschpartner hier in Kronshagen. Der Aufenthalt der Franzosen hier in Deutschland ereignete sich vom 29. Mai bis zum 5. Juni 2008.

Der erste Schultag verlief für unsere Austauschpartner sehr angenehm. Nach der Begrüßung von Herrn Dr. Sieverding hielten Frau Schmidtmayer und unserer ehemalige Schulleiter Herr Heyden Vorträge über Geographie und Geschichte unseres Bundeslandes Schleswig-Holstein .

Nach der Schule erwartete uns nachmittags ein Badminton-Turnier in unseren Sporthallen, bei dem immer zwei Teams gegeneinander antraten, was für sportliche Aktivität sorgte.

Die anderen Tage wurden auch sehr interessant gestaltet. Zum Beispiel besuchten wir das Wikinger-Museum in Haithabu und nahmen an einer Führung teil, in der man über die damaligen Lebensverhältnisse und Bräuche informiert wurde. Anschließend besichtigten wir das Schloss Gottorf sowie den Schleswiger Dom und das holländische Viertel.

Ein weiteres besonderes Ereignis war der Besuch im Hochseilgarten in Falkenstein, bei dem atemberaubende und spektakuläre Höhen gemeistert wurden. Für einige war es purer Nervenkitzel, in einer Höhe von durchschnittlich 20 Metern über dem Boden zu klettern. Als der Parcours schließlich von allen erfolgreich gemeistert wurde, ging es hinunter an den warmen, aber doch sehr windigen Falkensteiner Strand, wo man sich mit einem leckeren Picknick wieder stärkte.

Zwischendurch am Wochenende hatten wir, die Deutschen und Franzosen, Freizeit. So unternahmen wir einen Tagesausflug zum Hansapark.

Gegen Ende des Austausches wurde von uns Schülern noch ein Abschluss-Abendessen in der Forstbaumschule organisiert, denn am nächsten Tag erwartete unsere französischen Austauschpartner bereits wieder die stundenlange Heimreise nach Rennes. Es war ein tränenreicher Abschied, da wir wirklich mit den Austauschpartnern eine schöne Zeit verbracht hatten. Es wurde viel gelacht und wir hatten eine Menge Spaß zusammen.

Au revoir.

Tobias Plöger

Rückblick auf den Austausch mit dem Lycée René Descartes – Rennes (Bretagne, Frankreich) 2007

Wir - eine Gruppe von 16 Schülerinnen aus dem 10. und dem 11. Jahrgang - besuchten vom 7. Mai bis zum 17. Mai 2007 die Stadt Rennes in der Bretagne (Frankreich)! Begleitet wurden wir von Frau Kostriza und Herrn Behrens.
 
Vor dem Eifelturm Stadtrundgang Volksrepublik Kronshagen

Nach unzähligen Aufrufen „Die Rennes-Fahrer bitte zur Besprechung in die Oberstufenbücherei“ ging es am Montag endlich richtig los. In aller Früh trafen wir uns am Kieler Bahnhof. Während der langen Zugfahrt stieg die Aufregung und der eine oder andere überlegte angestrengt, wie man noch mal gleich dieses oder jenes auf Französisch sagt. Gegen Abend kamen wir dann in Rennes an, wo wir von unseren Familien gleich nett aufgenommen und die meisten mit leckerem und sehr französischem Essen versorgt wurden. Schnell legte sich die anfängliche Aufregung und wir waren stolz, dass wir uns meist verständlich machen konnten.

Der folgende Tag war „Armistice“, also der Tag des Waffenstillstands des zweiten Weltkriegs, der in Frankreich z.T. groß gefeiert wird und den wir in den Familien verbrachten. Allerdings verlief dieser bei dem Großteil der Gruppe nicht sehr „friedlich“: Einige gingen z.B. zum Schlittschuhlaufen, andere trafen sich zum „Laserschießen“.

Natürlich haben wir auch die Innenstadt Rennes besucht. Dort nahmen wir an einer Stadtführung von einer Deutschen teil, die in Rennes wohnt. Auffällig und besonders schön waren die vielen bunten Fachwerkhäuser, die Stadtmauer und die Kathedrale.

Am Donnerstag waren wir in St. Malo, haben dort eine ausführliche Führung von Herrn Behrens bekommen und von dem schönen Strand stammt das oben zu betrachtende Gruppenfoto.

Nach der Führung hatten wir Freizeit, um in der Stadt zu bummeln und leckere französische Crêpes zu essen! « Hhm, c’est vrai qu’elles sont bonnes ces crêpes…»!

Eindrucksvoll war vor allem der Mont Saint Michel, den wir am darauf folgenden Montag nach einem erlebnisreichen Wochenende in unseren Familien und mit unseren Austauschpartnern besichtigt haben. Dort haben wir zusammen am Couesnon, der am Mont St. Michel mündet, gepicknickt. Nach dem Besuch sind wir Strandsegeln gegangen! Bis auf ein paar einzelne, haben es alle einmal ausprobiert auf dem Strand zu „segeln“, was bisher noch keiner der Deutschen getan hatte.

Strandsegeln in Frankreich Erfahrungsaustausch
 
Zu einem Aufenthalt in Frankreich gehört natürlich auch ein Schulbesuch. Leider hatten wir nur wenig Zeit, den Schulalltag unser Austauschpartnern kennen zu lernen, da wir nur an drei Schulstunden teilnahmen. Jedoch merkte jeder sofort, dass der Unterricht größtenteils aus einem Lehrervortrag besteht und sich die Schüler nicht melden.

Ehe wir uns versahen, waren wir, nach einem kurzen Besuch Paris`, bei dem wir einen Blick auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erhaschten, auch schon wieder in Kiel.

Doch der Gegenbesuch war nicht weit weg. Am 30.05. holten wir die Franzosen vom Kieler Bahnhof ab und zeigten ihnen nun in den nächsten acht Tagen unseren Schulalltag. Höhepunkte dabei waren der Ausflug nach Schleswig, wo wir mit Frau Kostriza Schloß Gottorf, den Dom und Haithabu besichtigten und für die Franzosen sicherlich der Vormittag im Hochseilgarten. Das Programm fand in Kiel wie in Rennes größtenteils ohne Lehrer statt und so trafen wir uns an diversen Abenden im Schrevenpark oder in der Trauma, wo wir am letzten Abend alle zusammen aßen.

So ging der Besuch der französischen Gruppe auch (leider) schnell vorbei und wir nahmen am 07.06. am Bahnhof Abschied voneinander.

Viele werden sich wohl wieder sehen und wenn nicht, dann bleiben auf jeden Fall die Erinnerungen!

Vive la France! Vive la Bretagne! Vive l’amitié franco-allemande!

Friederike Becker, Agnes Effland und Josefine Günther / Fotos Fynn Brestel
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