Geschichte

Wer sich in der Geschichte auskennt, kann vieles in der Gegenwart besser verstehen und erklären.

Denn, wer sich mit der Vergangenheit beschäftigt, dem fallen Unterschiede zwischen früher und heute auf. So jagten die Menschen vor 12.000 Jahren ihre Nahrung Tag für Tag aufs Neue unter größter Gefahr für ihr Leben. Heute kaufen wir unser Essen bequem im Supermarkt und es reicht manchmal für eine ganze Woche. Vor 100 Jahren wurde Deutschland noch von einem Kaiser regiert. Heute tut dies ein ganzer Stab von Politikern, an deren Spitze eine Frau steht. Da muss in der Zwischenzeit also ganz schön viel passiert sein. Im Geschichtsunterricht wird untersucht, wie dieser Wandel zustande gekommen ist und überlegt, ob vielleicht auch andere Entwicklungen in der Geschichte denkbar gewesen wären. Oftmals kommt man auch zu der Erkenntnis, dass Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind, falsch waren. Doch nur wer weiß, was früher schiefgegangen ist, kann es zukünftig besser machen!

Allerdings ist die Vergangenheit unwiederbringlich vergangen und lässt sich auch nicht mehr wiederholen. Dies macht die Beschäftigung mit der Geschichte besonders spannend, denn man muss dem, was irgendwie erhalten geblieben ist, den Quellen, Informationen über die Vergangenheit entnehmen und diese deuten. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Geschichtsunterrichts. Quellen müssen aber dabei nichts zwangsläufig alte Dokumente sein, sondern sind häufig geschichtsträchtige Orte, Gebäude, Denkmäler oder Gegenstände in Museen, die dann im Rahmen von Exkursionen besucht werden. Geschichte am Gymkro bedeutet also, seinen Horizont über Epochen- und Schulgeländegrenzen hinweg zu erweitern.

 

Lehrwerke                                                                                             

In der Sekundarstufe I arbeiten wir mit den Bänden des Lehrwerkes „Das waren Zeiten“ aus dem C.C: Buchner Verlag. In der Oberstufe verwenden wir „Buchners Kompendium Geschichte“ aus dem C.C. Buchner Verlag.